zmt Bremen

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Ökologische Modellierung

Mathematische Modellierung und Simulationen spielen eine bedeutende Rolle, um komplexe ökologische, soziale und sozial-ökologische Systeme im Detail zu verstehen. Die Hauptaufgabe der Abteilung "Modellierung" ist es, theoretische Konzepte über die Funktionsweise ökologischer Systeme zu entwickeln und davon adäquate Ansätze zur Modellierung abzuleiten. Mit computerbasierten Modellen können dann die theoretischen Konzepte geprüft und überarbeitet werden.

Wichtige Arbeitsschritte sind die Analyse der Eigenschaften eines Ökosystems, die Entwicklung der Modelle und ihre Anwendung auf potentielle zukünftige Situationen. Die Modellierung am ZMT integriert sowohl quantitative Daten als auch qualitative Informationen, die durch empirische Studien erbracht wurden, und bezieht auch den Menschen als Akteur mit ein.

Mit ihrer Arbeit trägt die Modellierungsabteilung zur Analyse von funktionalen Aspekten, von Zusammenhängen zwischen Prozessen und Bestandteilen und der Dynamik ökologischer Systeme bei. Dies schließt die Extrapolation von System-Dynamiken unter veränderten Umweltbedingungen (z.B. Klimawandel) sowie die Entwicklung von Managementoptionen unter verschiedenen Zielvorgaben ein.

Forschungsschwerpunkte

  • Theoretische Ökologie, insbesondere Selbstorganisations-Prozesse und ebenenübergreifende Interaktionen bei der Analyse komplexer ökologischer Systeme
  • Entwicklung von hybriden Modellierungsansätzen, in denen u.a. individuenbasierte Modelle einen zentralen Teil darstellen
  • Trophische Interaktionen und Struktur von Nahrungsnetzen
  • Ausbreitungsprozesse und Konnektivität in marinen Habitaten
  • Analyse von Phasenverschiebungen in ökologischen Systemen
  • Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und Abschätzung der Auswirkung anthropogener Aktivitäten auf die Umwelt