
Anlässlich des Besuchs des chinesischen Botschafters, Herrn Wu Hongbo, in Bremen fand auf Einladung der Universität Bremen am ZMT eine Gesprächsrunde zum Thema Chinakooperationen statt. Das Zentrum gab den Gästen einen Überblick über seine Partnerschaftsprojekte und insbesondere über die Forschungskooperationen mit chinesischen Instituten und Universitäten. Das ZMT forscht mit seinen chinesischen Partnern über Wechselwirkungen zwischen Land und Meer auf der Insel Hainan und dem Golf von Beibu im südchinesischen Meer. Diese Tropengebiete sollen nach Angaben der chinesischen Regierung in den nächsten Jahrzehenten intensiv touristisch erschlossen werden. Die Entwicklung dürfe jedoch nicht zu Lasten der vielfältigen Natur ablaufen, wie der Botschafter betonte.
Vorgestellt wurde auch die Deutsch-Chinesische Initiative in den Meereswissenschaften, eine Ausbildungskooperation mit der Ocean University of China in Qingdao, die von Bremer Seite am ZMT koordiniert wird. Master- und PhD-Studenten der Ocean University of China, die sich im Rahmen dieser Initiative zurzeit an der Universität Bremen aufhalten, berichteten dem Botschafter über ihre bisherigen Erfahrungen. Herr Wu Hongbo begrüßte die langfristigen Beziehungen der Universität Bremen und des ZMT mit China und dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.
