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12.2.16

Intensivere Zusammenarbeit: ZMT und IUI tauschen sich zu Forschung und Lehre aus

Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie (ZMT) und des israelischen Interuniversity Institute for Marine Sciences (IUI) trafen sich zu einem eintägigen Workshop in Bremen, um einen weiteren Grundstein für die zukünftige Zusammenarbeit beider Institute zu legen. IUI-Direktor Prof. Dr. Amatzia Genin leitete die achtköpfige Delegation aus Eilat.

Das ZMT kooperiert mit dem IUI bereits seit dem „Rote Meer Programm” zwischen Israel, Ägypten und Deutschland in den 1990er-Jahren. Im Juli 2013 wurde die Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung eines zweiten Memorandum of Understanding weiter verfestigt.

Wissenschaftler beider Institute stellten ihre Forschung in verschiedenen Bereichen der Meeres- und Sozialwissenschaften vor. Ziel des Workshops war es, gemeinsame Forschungsansätze und -themen zu eruieren und Expertise in bereits laufenden Studien auszutauschen. Darüber hinaus wurden Kooperationsmöglichkeiten in der Aquaristik und im Forschungstauchen diskutiert.

„Ich freue mich auf die weitere intensive Zusammenarbeit mit dem IUI und die spannenden Projekte, die sich auf Basis unseres Workshops entwickeln werden“, so Prof. Dr. Hildegard Westphal, Direktorin des ZMT.

„Ich denke, dass unsere Kooperation sehr erfolgreich sein und maßgebliche Auswirkungen auf die Wissenschaft und Gesellschaft haben kann“, ergänzt Prof. Dr. Amatzia Genin.

Auf Initiative von Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, und Leibniz-Vizepräsidentin Hildegard Westphal hatten die israelischen Wissenschaftler vor ihrem Besuch in Bremen zusammen mit einer größeren israelischen Delegation bereits zwei Tage bei der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin verbracht.

Die Meeres- und Agrarwissenschaftler, Archäologen und Biologen erwiderten damit einen Besuch der Leibniz-Gemeinschaft im Juni 2015. Dort wurden übergreifende Forschungsinteressen und Kooperationsvereinbarungen mit dem deutschlandweiten Forschungsverbund besprochen. Unterstützt wurde die Reise der Delegation durch Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die das ZMT im Rahmen der Internationalisierungsinitiative der Leibniz-Gemeinschaft eingeworben hatte.

Das IUI mit Sitz in Eilat am Roten Meer ging aus dem H. Steinitz Marine Biology Laboratory (MBL) hervor, das 1968 an der Hebräischen Universität von Jerusalem gegründet wurde. Unter dem Namen Interuniversity Institute for Marine Sciences (IUI) wurde das MBL im Jahr 1985 zu einer landesweiten Einrichtung aller mariner Wissenschaftler der sieben Universitäten Israels. Es ist die einzige interuniversitäre Lehr- und Forschungseinrichtung in Israel.

Die Forschung des Instituts umfasst das gesamte Spektrum der Meereswissenschaften und beinhaltet Ökologie, chemische, physikalisch und biologische Meereskunde, Fischkunde, Biologie der Wirbellosen und Wirbeltiere, Neurobiologie, Molekularbiologie und marine Biogeochemie.

Kontakt

Prof. Dr. Hildegard Westphal
Telefon: 
+49 (421) 23800 - 21
E-Mail: 

Prof. Dr. Amatzia Genin, Direktor des Interuniversity Institute for Marine Sciences (IUI) in Eilat, leitete die Delegation. (Foto: A. Daschner, ZMT)