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Zuckerrohr-Monokulturen

Die Auswirkungen von Zuckerrohr-Monokulturen auf die Wasserqualität und Biogeochemie...

...der Mundau-Manguaba Lagune, den Fluss Paraiba do Sul und angrenzende Küstengewässer Nordost und Südost Brasiliens

Partnerland: Brasilien
Laufzeit: 1.10.06 – 31.12.09
Finanzierung: BMBF
Status: Teilprojekt des Verbundes "Schadstoffe aus Zuckerrohr-Monokulturen in Ästuar- und Küstengewässern Nordost-Brasiliens", koordiniert durch die Universität Bremen

Brasilianische Gewässer, wie auch viele andere Gewässer in tropischen und subtropischen Gebieten, werden oft durch unterschiedliche anthropogene Einflüsse verunreinigt, wie z.B. durch industrielle und kommunale Abwässer, Einträge aus der Landwirtschaft etc. Welche Veränderungen Zuckerrohr-Monokulturen auf die angrenzenden (Küsten)Gewässer hervorrufen, ist weitgehend unbekannt.

Stark erhöhte Stickstofffrachten von Flüssen, die aus dem Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft resultieren, können eine Belastung für aquatische Ökosysteme darstellen. Stickstoff ist ein essentieller Nährstoff, der in hohen Konzentrationen auch als Schadstoff nachhaltig aquatische Ökosysteme schädigen kann. Gebunden in organischer Substanz kann er Trägerfunktionen für andere Schadstoffe, wie beispielsweise Schwermetalle oder Pestizide, übernehmen.

Ziel dieses Projektes ist es, die Stickstoffeinleitungen aus Zuckerrohr-Monokulturen und deren Konsequenzen für die Wasserqualität und die Produktivität der Mundau-Manguaba Lagune, den Fluss Paraiba do Sul und die angrenzenden Küstengewässer zu untersuchen. Dafür werden Transport, Transformation und der Verbleib des Stickstoffeintrags untersucht.

Ansprechpartner

Dr. Tim Jennerjahn
Telefon: 
+49 (421) 23800 - 44
E-Mail: