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20.4.11

The ZMT participates in the research programme CARIMA

Only in German...

Mit zwei Projekten beteiligt sich das ZMT an einem großen Verbundvorhaben (CARIMA), das den Einfluss von natürlichen und vom Menschen verursachten Faktoren auf den Monsun in Zentralasien untersuchen wird. An dem Vorhaben ist neben weiteren deutschen Forschungseinrichtungen der Meeres- und Geowissenschaften auch das State Key Laboratory of Marine Geology in Shanghai beteiligt. Finanziert wird das Vorhaben vom BMBF im Rahmen des Programmes „Forschung und nachhaltige Entwicklung im Bereich der Erdsystemforschung“.

Seit Jahrtausenden bestimmt der Monsun das Leben der Menschen vor allem Zentral- und Südasiens. Die starken Monsunwinde treten sowohl im Sommer wie im Winter auf. Die feuchtwarmen Luftmassen des Sommermonsuns bringen von Mai bis September heftige Regenfälle mit sich. Fallen sie zu spärlich oder ganz aus, sind Dürre und somit Ernteausfälle die Folge. Zu gewaltige Niederschlagsmengen wiederum führen zu Überschwemmungen.

Im Fokus des Vorhabens steht zum einen der Einfluss des Klimawandels auf den Monsunzyklus. Zum anderen sollen die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten, wie z.B. Änderungen in der Landnutzung, untersucht werden. Zur Rekonstruktion der Klimaentwicklung über einen Zeitraum von bis zu 10.000 Jahren werden insbesondere marine Klimaarchive, wie Sedimentkerne, herangezogen werden. Die Arbeiten des ZMT konzentrieren sich auf das Arabische und das Südchinesische Meer.

Weitere Informationen:

Dr. Tim Jennerjahn
Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie
Tel: 0421 / 23800 – 44
Email: tim.jennerjahne-mail addresszmt-bremen.de

Dr. Tim Rixen
Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie
Tel: 0421 / 23800 – 55
Email: tim.rixene-mail addresszmt-bremen.de

Kolbenlot zur Entnahme von Sedimentkernen.